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Das Lymphödem im Alltag

In Deutschland sind ca. 2 Mio. Bundesbürger von einem Ödem betroffen, das unterschiedliche Ursachen haben kann. Die Diagnose, die Verordnung und letztendlich die Behandlung von lymphologischen Erkrankungen stellen nach wie vor eine besondere Herausforderung dar. Nicht selten bleiben betroffene Patienten aufgrund der vorherrschenden Unsicherheit im Umgang mit dieser Erkrankung unversorgt oder werden nur unzureichend behandelt.

Mittels einer Kompressionstherapie wird das Lymphsystem wieder angeregt, die z. B. in Folge einer Operation oder Bestrahlung, angesammelte Flüssigkeit abzutransportieren. In unserem zertifizierten Beratungszentrum für Lymphologie auf der Haupstraße 19 in Viersen erhalten Sie neben der qualifizierten Versorgung die passende Beratung zum Thema Kompressionstherapie. Ziel ist dabei der Erfolg der Therapie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diesen mit einfachen Mitteln und kleinen, praktischen Tricks und Kniffen aus der Praxis erreichen können.

Wie oft und wann soll die lymphologische Versorgung verordnet werden?

  • Erstversorgung: Nach manueller Lymphdrainage/Entstauung durch den Lymphtherapeuten
  • Wechselversorgung: Sobald Sie sicher sind, dass Sie Ihre Erstversorgung anziehen und tragen können und dies auch wollen
  • Nachversorgung: spätestens nach 6 Monaten, sowie bei Gewichtsveränderungen, Umfangsveränderungen

Fachberatung für kompressionstherapeutische Hilfsmittel und Maßnahmen

  • Persönliche Fachberatung durch das Team des Sanitätshauses
  • Abwicklung mit Ihrer Krankenkasse
  • Kompressions- und Lymphentlastungs-Bustiers
  • Kontakte zu Selbsthilfegruppen
  • Hausbesuche / Kundenparkplätze
  • u.v.m.

Es gibt verschiedene Anziehhilfen und -techniken. Wir zeigen Ihnen diese gerne.